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In den 1960er Jahren erkannte George Goodheart das Zusammenwirken von Biomechanik, (Knochen, Gelenke, Bewegung), Biochemie (Stoffwechsel, Hormonhaushalt) und Psyche. Im Idealzustand besteht ein Gleichgewicht zwischen diesen Bereichen, sobald jedoch in einem Bereich ein Problem auftritt, werden bei anhaltender Belastung auch die anderen Bereiche in Mitleidenschaft gezogen. Andererseits soll sich eine Unterstützung, die an einer Stelle hilft, auch wohltuend auf die anderen Funktionen auswirken. Heute ist diess Denken aus dem Bereich der Psychosomatik bekannt.

Goodheart stellte weiterhin fest, dass bestimmte Reize zuvor gut funktionierende Muskeln in ihrer Funktion einschränken können.

Letztendlich besteht somit ein Zusammenhang zwischen energetischen Einflüssen, die auch Lipton (2010) erkannte, und Muskelfunktionen, was als Dreieck der Gesundheit bezeichnet wird (Thie, 2006, p. 7).

Komplexer sind diese Wechselwirkungen in der Pyramide der Gesundheit dargestellt, die das grundlegende Fundament des Lebens in Beziehung zu den Empfindungen und der eigenen Grundeinstellung stellt (Thie & Thie, 2006, p. 41ff).

Kontakt mit dem Äußeren

Im Inneren
Hoffnung

Wünsche, Erwartungen, Vorfreude

Geschichte

Persönliche Lebensgeschichte, Genetik von Familie, ethnischer, kultureller und politischer Gemeinschaft. Vorannahmen steuern eigene Wahrnehmung

Strukturell

Körperhaltung

Wahrheit

Realität, Verlässlichkeit, Glaubenswürdigkeit, Integrität

Kontext

Gesamte Situation, Hintergrund, Ereignisse und Lebensinhalt. Umstände und Absichten

Chemisch

physiologische Stoffwechselfunktionen

Vertrauen

Fragloser Glaube, sich verlassen können, Hoffnung

Umgebung

Umwelteinflüsse, Sterilität, Natur, Lebensraum

Emotional

Gefühle, Stimmungen, Verhalten, Reaktionen auf Erfahrungen

Liebe

Grenzenlose Bereicherung des Lebens, Zuneigung, Anerkennung, Wertschätzung, Rücksichtnahme, Fürsorge

Zukunft

Aussichten, Hoffnungen, Träume, Visionen, Ziele, beeinflusst durch Einstellungen und Erwartungen

Intellektuell

Bewusstsein und Unterbewusstsein

Innerhalb von Three-In-One-Concepts wird all das, was einen Menschen ausmacht, noch weiter in nebeneinander stehende Begriffe differenziert, denen verschiedene Bedeutungen zugeordnet werden (Stokes & Whiteside, 2009b, p. 54ff) und (Whiteside, 2001, p. 4ff), womit das Dreieck der Gesundheit auf weitere Weise modelliert wird. Jedem dieser Körper kommt somit eine spezielle Aufgabe und Ausdrucksform zu.

Anteile Zweck Ausdruck
Mental Überzeugungen über das Selbst Verbale Sprache
Emotional Vorstellungskraft und Einsichten Instinkt
Physisch Verarbeiten von Informationen, Extrahieren des Wesentlichen Bewegung
Empfindungen
X-Faktor Schutz vor widrigen Einflüssen Gespür für andere
Essentiell Solides Fundament als Basis für Leistung und Zukunft Wissen

 

aus der Reihe: Kinesiologie

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Lipton, B. (2010). Intelligente Zellen – Wie Erfahrungen unsere Gene steuern. Burgrain: KOHA-Verlag GmbH.

Stokes, G. & Whiteside, D., 2009b. Body Circuits, Pain and Understanding. Kirchzarten: VAK Verlags GmbH.

Thie, J. F., 2006. Touch for Health 1. Kirchzarten: VAK Verlags GmbH.

Thie, J. & Thie, M., 2006. Touch for Health. Kirchzarten: VAK Verlags GmbH.

Whiteside, D., 2001. The 5 Bodies in 4 Days. Kirchzarten: VAK Verlags GmbH.

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