Schlagwörter

, , , , , , , , , ,

Eltern von Kindern mit Herausforderungen sind oft doppelt belastet:
Zum einen sorgen sie sich um ihr Kind und wollen bestmöglich helfen, zum anderen müssen sie sich mit der Umwelt (Kindergarten, Schule, …) auseinander setzen, und ernten oft wenig Verständnis für ihre Situation.
Hat man dann etwas gefunden, das Hilfe verspricht, springt man vielleicht auf diesen Zug auf, selbst wenn dies ein wenig bekannter Weg ist.
Solange alles gut läuft: prima.
Aber was, wenn sich die erhofften Veränderungen nicht einstellen?

Hier können verschiedene Faktoren zugrunde liegen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben:

  • Es fängt mit dem Therapeuten an: Stimmt die persönliche Beziehung zueinander? Ist genügend Vertrauen vorhanden? Ist die Qualifikation ausreichend?
  • Und es geht mit der Methode weiter: Ist es tatsächlich die richtige? Sind andere Maßnahmen vorher oder begleitend nötig?
  • Nun zum Kind: Macht es angemessen mit? Führt es gegebene Hausaufgaben sorgfältig durch?
  • Aber auch die begleitenden Eltern sollten sich fragen, ob sie hinter der Methode stehen, ob sie dem Kind genügend Zeit lassen, ob sie selbst in einer Verfassung sind, dass sie das Kind ausreichend unterstützen können …

Jeder Einzelfall ist unterschiedlich, denn Kinder sind keine Apparate, bei denen einfach nur ein Schalter um gelegt werden kann, und alles funktioniert, sondern es muss immer das gesamte Umfald einbezogen werden.

Wenn es nicht weiter geht, sollte man auf jeden Fall ein offenes Gespräch führen, auch andere Fachleuten hinzuziehen und sich ggf nicht scheuen, den Ansprechpartner zu wechseln. Oft kann auch ein Netzwerk Gleichgesinnter, das man heute leicht über das Internet findet, gute Tips geben.

Ganz wichtig ist jedoch, dass man vor allem selbst zur Ruhe kommt!
Am besten gelingt dies, wenn man sich selbstkritisch betrachtet und auch an sich selbst arbeitet. Manchmal reicht schon das, damit die Kinder ebenfalls zur Ruhe kommen (Spiegelneuronen), und manchmal macht es einfach nur den Kopf frei, um die Intuition zu spüren, den eigenen Weg zu finden.

Auf jeden Fall sollte man nie aufgeben, sondern sich bei Bedarf nach Methoden umschauen, die sowohl Körper, Geist und Seele als Einheit sehen (um möglichst ganzheitlich anzusetzen), aber auch systemische Aspekte berücksichtigen. An dieser Stelle habe ich die Kinesiologie und die Aufstellungsarbeit bei guten, verantwortungsbewussten Fachleuten schätzen gelernt.

Ich wünsche allen, die an diesem Punkt stehen, viel Erfolg.

Sprecht mich gern an, wenn ihr jemanden zum Zuhören braucht.

 

Advertisements