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Nicht nur durch Bruce Lipton ist bekannt, dass das kindliche Gehirn bereits während der Schwangerschaft durch den mütterlichen Stoffwechsel geprägt wird. Alle Angst- und Stresshormone der Mutter (zum Glück aber auch das Gegenteil) gelangen über die Nabelschnur in den kindlichen Organismus.
Das Kind lebt nach der Geburt quasi die Gemütszustände der Mutter weiter.

Viele ADHS-Symptome ähneln daher den Verhaltensweisen, die auch durch durch Ängste und Stress auftreten, und beeinträchtigen so aufgrund von Kampf-Flucht-Reaktionen, bei denen nur die lebensnotwendigen Körperfunktionen versorgt werden, eine natürliche Entwicklung. Dadurch entstehen auch typische Merkmale einer Entwicklungsverzögerung oder Überlastung des Körpers, die sich in verschiedenster Weise auswirken kann.

Damit soll aber keinesfalls den Müttern eine „Schuld“ zugewiesen werden!
Nicht immer sind die Zusammenhänge bekannt, und auch Mütter sind nur das Ergebnis ihrer eigenen Erfahrungen.

Ein Verweis auf Ursachen darf also allesfalls Erklärung, aber niemals Rechtfertigung für Unveränderbarkeit sein. Vielmehr geht es darum, die Verantwortung für sich (und die Kinder) zu übernehmen, die auch nach der Geburt spiegeln, was ihren vorgelebt wird.

In der Konsequenz gilt es, bei Herausforderungen nach Möglichkeiten zu suchen, um frühere Belastungen effektiv aufzuarbeiten, dadurch indirekt den eigenen Stoffwechsel zu harmonisieren indem Angst- und Stresshormone reduziert werden, und so die symptomatischen Folgen mit allen ihren Einschränkungen zu reduzieren.

Klingt das nicht verlockend?

 

Hannaford, C., 2002. Was jedes Kind zum Wachsen braucht. Kirchzarten: VAK Verlags GmbH.

Lipton, B. H., 2010. Intelligente Zellen – Wie Erfahrungen unsere Gene steuern. Burgrain: KOHA-Verlag GmbH.

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