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Bei Beugung des Kopfes beugen sich die Arme und strecken sich die Beine. Wenn der STNR (teil-) persistiert, liegt die Wahrscheinlichkeit nahe, dass ein Kind AD(H)S hat oder bekommt. 77% eines Schuljahrganges von ADHS-Kindern hatten in einem Test Restreaktionen des STNR.

Der STNR ist während einer normalen Entwicklung etwa zwischen dem 8. und 11. Lebensmonat vorhanden und ist die Voraussetzung zum Krabbeln. Falls er darüber hinaus existiert, kann er folgendes beeinflussen:

  • Integration von Ober- und Unterkörper (z.B. beim Schwimmen)
  • Verkrampfte Schreibhaltung, Verkrampfung im Bereich Halswirbelsäule, Schulter- und Nackenmuskulatur.
  • Sitzposition (Beim Sitzen am Tisch)
  • Schlecht entwickelter Muskeltonus
  • Schlechte Auge-Hand-Koordination
  • Aufmerksamkeit
  • fehlendes Krabbeln
  • schlecht entwickelte Nahsicht, deshalb müssen sich betroffene Kinder enorm konzentrieren um zu sehen, was sie schreiben.

Diagnostische Hinweise: schlechte Haltung, Zehenspitzengang, W-Beinhaltung, Schwierigkeiten beim Abschreiben (Wechsel zwischen Nah- und Fernsicht), Schwierigkeiten beim Erlernen des Brustschwimmens

 

Beigel, D., 2004. Flügel und Wurzeln. Dortmund: verlag modernes lernen Borgmann KG.

Goddard, S., 2004. Greifen und BeGreifen. Kirchzarten: VAK Verlags GmbH.

Weitere Literatur …

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